Arbeiten in der Grenzregion

TRIER. Was der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in der Grenzregion zu bieten hat, zeigt am 9. Mai der “European Job Day”, der zum vierten Mal in Trier stattfindet.

Die Wirtschaftsräume in Trier und Luxemburg sind eng miteinander verbunden. Das beweisen die rund 29.000 Pendler, die täglich von der rheinland-pfälzischen Seite aus ins Nachbarland zur Arbeit fahren. Aber auch viele deutsche Betriebe in der Moselregion erwirtschaften einen Teil ihres Umsatzes mit luxemburgischer Kundschaft. Das gilt für den Einzelhandel genauso wie fürs Handwerk oder die Dienstleistungsbranche. Und diese Betriebe suchen nach Fachkräften.

Deshalb bietet der “European Job Day” am 9. Mai auch in diesem Jahr wieder eine Plattform für alle Besucher, die in einem internationalen Umfeld arbeiten wollen. Zwischen 10 und 17 Uhr treffen sie in der Europäischen Kunstakademie auf Unternehmen aus der Grenzregion, die freie Ausbildungs- und Arbeitsstellen zu vergeben haben. Grenzgänger und solche, die es werden wollen, können sich direkt bei den Firmen bewerben, Vorstellungsgespräche führen und Karrieremöglichkeiten ausloten.

Neu in diesem Jahr sind die drei Themeninseln zu “Beschäftigung”, “Aus- und Weiterbildung” und “Sozialer Sicherheit”. “Mit den ausstellenden Betrieben setzen wir auf bewährte Publikumsmagnete. Wir erweitern unsere Angebote aber deutlich, haben Beratungs- und Bildungseinrichtungen vor Ort und lassen somit den ‘European Job Day’ zu einer Informations- und Bildungsmesse heranwachsen”, erklärt Veranstalter und EURES-Berater Mirko Löhmann das Konzept. Er wird gemeinsam mit seinen Kollegen vom European Employment Service (EURES), den Gewerkschaften, der Sozialversicherung und der Finanzverwaltung an Ständen zu Leben und Arbeiten in der Grenzregion informieren. Darüber hinaus können sich die Besucher bei europäischen Bildungsakteuren, Berufsberatern und den beiden Trierer Hochschulen über Studiengänge sowie Aus- und Weiterbildungsangebote erkundigen.

Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr wieder mit rund 1.500 Gästen. Das Publikum wird allerdings diesmal noch deutlich internationaler sein als in den vergangenen Jahren, sagt Löhmann: “Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnerverwaltungen in Belgien, Luxemburg und Frankreich und beraten dort arbeitslose Facharbeiter zum Arbeitsmarkt in Deutschland. Deshalb sind Besucher aus unseren Nachbarstaaten, die sich für einen Job in der Region Trier interessieren, beim ‘European Job Day’ natürlich herzlich willkommen.”

Um 17:30 Uhr referieren und diskutieren Experten über Grenzgängerthemen und beantworten alle Fragen, die den Zuhörern unter den Nägeln brennen.

Weitere Informationen unter www.moovjijob.com/trier.

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