Wie kommt Trier-West ans Wasser?

TRIER. “Impulse für Trier-West: Wie kommt die Stadt ans Wasser?” – mit dieser Frage haben sich Studenten des Fachbereichs Architektur an der Hochschule Darmstadt zwei Semester lang in Seminaren auseinandergesetzt.

Ab Donnerstag um 18 Uhr wird eine Auswahl der insgesamt 34 Entwürfe im Posthof am Kornmarkt präsentiert. Die Ausstellung wird im Rahmen der nächsten Sitzung des Trierer Architektur- und Städtebaubeirats eröffnet und ist bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

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7 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Stephan Jäger schreibt:

    „Wie kommt Trier-West ans Wasser?“

    Ist so ähnlich wie mit dem Rest von Trier. Eigentlich ist es am Wasser. Nur wohnen halt Trierer drin.

  2. Norbert Damm schreibt:

    Nein Herr Jäger. Straßen, Eisenbahn trennen die Menschen vom Fluß.

  3. S. Wiltschek schreibt:

    Aha,

    “Studenten des Fachbereichs Architektur an der Hochschule Darmstadt” …

    Wenn ich mich recht erinnere gibt es sowas auch in Trier, oder ?

    Mir ist es eh’ ein Rätsel, warum diese ganzen Kompetenzen unserer Trierer Hochschulen nicht viel mehr in geplante oder zu planende Projekte integriert werden.

    Das ist nicht nachvollziehbar. Will man das nicht, oder ist man zu ignorant ?

    An der RWTH Aachen werden regelmässig Diplom oder Doktorarbeiten in Absprache mit der Politik oder der Industrie zielorientiert umgesetzt.

    Da wurde schon viel Geld gespart.

    Anscheinend haben mer in Trier zuviel davon …..

    schönen Tag noch.

  4. Stephan Jäger schreibt:

    @Norbert Damm

    „Nein Herr Jäger. Straßen, Eisenbahn trennen die Menschen vom Fluß.“

    Ja eben, Herr Damm! Weil dem Trierer ansich nunmal wichtiger ist, dass er gut mit dem Auto hinkommt, als, dass da, wo er hinkommt, noch irgendwas ist, wo hinzukommen oder gar zu verweilen sich lohnt oder angenehm ist.

    Ich sag’s gerne immer wieder: Wenn die Mosel einen Tick weniger breit wäre, hätten wir hier Idar-Oberstein. Ganz sicher. Das wäre dann des Trierers Traum-„Stadt am Fluss“.

    Da werden auch ein paar ambitionierte Darmstädter Architekturstudenten nichts dran ändern. Genauso wenig wie die „Konzepte“, die für teures Geld bei unserer Baudezernentin in der Schublade liegen.

  5. Rainer Giske schreibt:

    Auch während meines Architekturstudiums in den 90ziger Jahren wurde dieses Thema mehrfach an der FH-Trier bearbeitet. Ernsthaftes Interesse seitens der Politik und Stadtplanung war nie spürbar. Der unverändert traurige Zustand des Stadtteils in den letzten 25 Jahren spricht für sich…
    Auch die ökonomische Situation in Trier löst bei mir (vorsichtig ausgedrückt) Verwunderung aus: In anderen Oberzentren gehen in solchen Lagen die Immobilienpreise buchstäblich durch die Decke, in Trier rotten Gewerberuinen und Bordelle in bester Flußlage still vor sich hin.

  6. Norbert Damm schreibt:

    Herr Jäger. Langsam merke ich, wes Geistes Kind Sie sind. Ich habe von 1981 bis 1992 in Idar -Oberstein gearbeitet. Immer gekämpft gegen die Kanalisierung der Nahe. Wo waren Sie? Der Trierer an sich? Ich bin ein Südpfälzer an mich, der seit 1972 in Trier lebt. Der Traum “Stadt am Fluß” sieht ganz anders aus.

  7. Stephan Jäger schreibt:

    „Wess’ Geistes Kind“ bin ich denn, Herr Damm?

    Sind Sie denn der Meinung, dass Trier nicht das an Lebensqualität aus sich herausholt, was es eigentlich drauf hätte, läge am Mangel an „Konzepten“ oder guten Ideen?

    Ich glaube eben, es liegt nichteinmal an dem nicht vorhandenen Geld solche umzusetzen. Sondern ganz maßgeblich an der Mentalität der Trierer. An dieser unglaublich uncharmant primitiv baurischen Art, in der die Leute hier stolz sind und sich „clever“ vorkommen, wenn sie wiedermal irgendwo – auf Kosten aller Anderen – einen klitzekleinen Vorteil für sich selbst herausgeholt haben. Intellektuell zu beschränkt, um zu begreifen, dass das Zusammenleben in einer Gemeinschaft, in der jeder derartig nur an seinem eigenen Wohlergehen interessiert ist, einfach nur für alle unangenehmer ist und schlechter funktioniert. Auch für sie selbst. Dass sie unter dem Strich jedes „tolle“ der Hund sein mit zehnmal der Baum sein bezahlen.

    Das hat beleibe nicht nur etwas mit Auto fahren zu tun. Nur zeigt es sich hier eben besonders markant. Was will man denn erwarten, von Leuten, denen, obwohl sie sich im Umkreis von 10 Gehminuten unter 3 Parkhäusern das Schönste aussuchen könnten, weder Anstand noch der Respekt vor einer für alle schönen Stadt verbieten, ihre Karre mitten vor den Dom zu stellen? Die, vermutlich zuallerletzt auf die Idee kämen, sich mal eine Minute zu fragen, wie ihre Heimatstadt aussehen würde, wenn jeder sich so benehmen würde. Am besten vermutlich garnichts!

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